Central Park West
von Woody Allen

 

Das Stück:

New York, der Mittelpunkt des Woody-Allen-Universums,
ist Schauplatz dieser Komödie um Untreue, Neurosen und Ehekrisen:
Die erfolgreiche Psychiaterin Phyllis und ihr Ehemann Sam, ein angesehener Anwalt,
wohnen in einem noblen Apartment am Central Park. Die Ehe scheint perfekt, wäre Sam nicht ein notorischer Schürzenjäger. Sam, im besten Alter für eine Midlife-Crisis, hat ausgerechnet mit Carol, der besten Freundin seiner Frau, eine Affäre und will Phyllis verlassen. Carols Ehemann Howard, ein erfolgloser Drehbuchautor, weiß noch nichts von seinem Pech und weder Phyllis noch Carol
ahnen, dass Sam ein doppeltes Spiel spielt. Eines Abends treffen alle in Phyllis´
Apartment aufeinander und eine psychologische Zimmerschlacht,
bei der nicht nur die Worte fliegen, nimmt ihren Lauf.

Die Inszenierung:

New Yorker Szenerie und pointierte Dialoge
machen „Central West“ zu einer dezent sarkastischen
und typischen Woody-Allen-Komödie, balancierend zwischen
schwarzem Humor und Ironie, Comedy und intellektuellem Disput.
Das Stück, eine augenzwinkernde Hommage an bekannte Theaterstücke und
Filme aus Mr. Allens Feder, in einer packenden Inszenierung des Spin-Off-Theaters.
Die spannende Fortsetzung von „Riverside Drive“, der Erfolgsinszenierung der Saison 2006.

Regie:
Frank Strobelt

Es spielen:
Vera Mickenbecker
Victoria Kaller
Kord Pankoke
Björn Ballbach
Susanne Alt

 

Der Autor:

Woody Allen, geboren am 1. Dezember 1935 in New York,
begann mit 26 Jahren satirische Kurzgeschichten für „The New Yorker“
und den „Playboy“ zu schreiben, später Theaterstücke für den Broadway.
Vier Jahre nach seiner ersten Filmrolle in Clive Donners „Was gibt’s Neues, Pussy?“
entstand 1969 sein erster Original-Woody-Allen-Film „Woody, der Unglücksrabe“, in welchem er,
das ist seitdem sein Markenzeichen, Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller in einem war.
Seither verging kaum ein Jahr, in dem nicht ein neuer Woody Allen Film in die Kinos kam. Kritiker feiern
Woody Allen als größten Filmkomiker unserer Zeit und erklären seine Filme zu Klassikern. Und obwohl
man Woody Allen nicht gerade als einen typischen Vertreter des Hollywood-Mainstream-Kinos bezeichnen kann, bekam er bisher vier mal einen Oscar verliehen. Auch sein Vorjahresfilm
„Match Point“, brillant besetzt mit Scarlett Johansson und Jonathan Rhys Meyers,
avancierte zu einem weiteren cineastischen Highlight.


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